Jakob Metzler wurde im Jahre 1855 in Schwarzenberg / Vorarlberg als Bauernsohn geboren. Er erlernte gründlich das Möbelhandwerk und nahm 1879 bei der Orgelbau- und Tischlerwerkstätte Anton Behmann in Schwarzach die Lehre als Orgelbauer in Angriff. Seine Lehr- und Wanderjahre führten ihn auch zur damals bekannten österreichischen Orgelbaufirma Gebr. Mauracher in Linz. Als tüchtiger Orgelbauer trat er 1885 in die Dienste der Gebr. Klingler in Rohrschach ein, die verschiedene Aufträge in Graubünden ausführten.
So kam es, dass der junge Orgelbauer Metzler im Winter 1890 den Entschluss fasste, sich in jenem Bergkanton, genauer in Jenaz im Prättigau, selbständig zu machen. Eine seiner ersten Arbeiten war der Bau einer Orgel im Bergkirchlein Furna.
Es stellte sich bald heraus, dass ein Domizil nahe des Zentrums von Chur seiner Entfaltung dienlicher wäre. Diese Überlegungen bewogen Jakob Metzler zur Verlegung seiner Werkstätte nach Felsberg.
Mit gewissenhafter Arbeit und hohem Pflichtbewusstsein erwarb er sich bald das Vertrauen vieler Gemeinden, so dass er für seine Familie in dieser schweren Zeit, als im Bergkanton wenig Geld für kulturelle Aufgaben zur Verfügung stand, immerhin ein bescheidenes Auskommen fand.
Über Maschinen verfügte Jakob Metzler nicht, reine Handarbeit war gefordert. Nebst Neubauten bildeten Änderungen und Reparaturen von alten, arg verlotterten mechanischen Orgeln seine Hauptbeschäftigung. Einige dieser Werke sind noch heute erhalten (Luzern, Maienfeld, Ramosch / Remüs, Ardez, Susch/Süs, St. Maria i. M., Zernez, u. a. m.).
Mit der um die Jahrhundertwende aufblühenden Pneumatik konnte er sich nicht anfreunden, weshalb er anfänglich wohl auf manchen Auftrag verzichtete, sich aber im neuen Jahrhundert dennoch dem Diktat des Fortschrittes beugen musste. Immerhin sollte der weitere Verlauf der Geschichte seiner Überzeugung, dass die rein mechanische Traktur dereinst wieder Oberhand gewinnen würde, auf eindrückliche Weise Recht geben.
Jakob Metzler starb im Jahre 1925, als die Geschäftsführung bereits in den Händen seiner beiden Söhne Oscar und Albert lag.
1931 zog Oscar Metzler, der sich vor seinem Eintritt in den väterlichen Betrieb zum Lehrer, Organisten und Dirigenten ausgebildet hatte, mit seiner Familie nach Dietikon, versprach doch die industrialisierte Region Zürich bessere Grundlagen für die wirtschaftliche und personelle Entwicklung der Firma. Nach einigen Jahren der Untermiete in verschiedenen Garagen, legte er 1934 den Grundstein zum Gebäudekomplex an der Zürcherstrasse 154. Schon bald wurden dort zehn Personen beschäftigt, viele von ihnen aus der guten deutschen Handwerkstradition. Auch die eigene Herstellung der Metallpfeifen - ein Muss für die optimale Abstimmung des Pfeifenbaus auf die Bedürfnisse der Intonation - liess nicht lange auf sich warten.
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Oskar Metzler junior, --- ein Verfechter des barocken Orgelbaus, --- prägte die handwerklichen Belange. --- So führte er unter anderem schon frühzeitig einen vehementen Kampf für mechanische Spieltrakturen und massive Orgelgehäuse. – Zur Qualitätssicherung errichtete er sogar ein eigenes Sägewerk.

Als Spezialist für die Intonation und Klanggestaltung der Instrumente zeichnete sein Bruder Hansueli. Seine eigenständigen und klangvollen Orgeln begeisterten die internationale Fachwelt. |